Aderlass – Eine der ältesten Heilmethoden der Welt
Der Aderlass ist eine uralte Heilmethode und zählt zu den klassischen Ausleitungsverfahren mit über 2.000 Jahren Geschichte.
Der Aderlass ist eine uralte Heilmethode und zählt zu den klassischen Ausleitungsverfahren. Schon vor mehr als 2.000 Jahren spielte er eine wesentliche Rolle in der indischen, arabischen und chinesischen Medizin.
Historischer Hintergrund:
Die Ärzte gingen damals davon aus, dass ein Ungleichgewicht der Körpersäfte (Schleim, Blut, schwarze und gelbe Galle) Ursache für Krankheiten sei. Diese Säftelehre bildet bis heute die Grundlage für das Verständnis des Aderlasses in der Naturheilkunde.
Ablauf der Behandlung:
Nach ausführlicher Anamnese und Untersuchung nimmt der Therapeut an bestimmten Venen den Aderlass vor. Im Gegensatz zum Aderlass bei einer Blutspende werden beim Aderlass in der Naturheilkunde kleinere Blutmengen entnommen. Beim Aderlass nach Hildegard von Bingen werden zusätzlich die Mondphasen und Ernährung berücksichtigt.
Wirkungsweise:
Die Wirkung des Aderlass ist in erster Linie ausleitend, entgiftend und blutreinigend. Der Körper wird angeregt, frisches, gesundes Blut zu bilden.
Anwendungsgebiete
- •Bluthochdruckerkrankungen
- •Erhöhte Cholesterinwerte
- •Tinnitus
- •Schwindel
- •Chronische Hauterkrankungen
- •Stoffwechselstörungen