Schwachstelle Darm
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Schwachstelle Darm

Katrin Färber • 14. Oktober 2019

Der Darm ist eines der sensibelsten Organe des Menschen. Er spielt nicht nur eine wichtige Funktion im Zusammenhang mit dem Immunsystem, sondern ist darüber hinaus auch Herberge für eine Vielzahl von Darmbakterien, die er zur Aufrechterhaltung seiner Funktion benötigt.

Ungesunde Ernährung, Prüfungsangst, Stress und Ärger sind nur einige Beispiele dafür, was uns alles auf den Magen-Darm schlagen kann. Im Extremfall bringen wir keinen Bissen mehr hinunter und unser Magen ist wie zugeschnürt. Manche Menschen reagieren auf äußere Stressoren aber auch mit einer vermehrten Stuhlausscheidung und sie kommen im wahrsten Sinn des Wortes nicht mehr von der Toilette. Darüber hinaus gibt es einige Darmerkrankungen wie beispielsweise Morbus Crohn, Reizdarm oder Colitis ulcerosa, die vielen Patienten das Leben schwer machen.

All diese externen und internen Faktoren führen dazu, dass unser Darm mit einer Länge von ca. 5-7 Metern, einer Fläche von 400-500 Quadratmetern, sowie einer Vielzahl von Nervenzellen aus dem Takt kommt.

Was passiert, wenn der Magen-Darm-Trakt seiner ursprünglichen Aufgabe nicht mehr nachgehen kann?

Neben einer gestörten Verdauung, einer verminderten Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, kann es zu Durchfall oder Verstopfung kommen. Hält dieser Zustand eine gewisse Zeit an, bekommt der Körper nicht genügend Nährstoffe, um seine Funktionen aufrecht zu erhalten, oder wird schädliche Stoffwechselprodukte nicht mehr los.

Wie macht sich ein gestörter Darm bemerkbar?

Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder eine erhöhte Infektanfälligkeit können ebenso eine Störung des Darms anzeigen, wie Sodbrennen, Magendruck, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung oder Probleme mit der Haut.

Was also tun, damit unser Magen-Darm-Trakt wieder ins Gleichgewicht kommt?

In der Naturheilkunde gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um einem gestörten Darm wieder auf die Sprünge zu helfen. Hierzu zählen beispielsweise pflanzliche Helfer, aber auch Entspannungsverfahren, Hypnose, oder Akupunktur. Für eine erfolgreiche Therapie ist es jedoch wichtig, erst einmal die Hauptursache für Probleme im Magen-Darm-Trakt zu erkunden. Dies wird im Zuge des Erstgespräches, bei dem alle Beschwerden analysiert werden, durchgeführt. Im Anschluss daran, bespreche ich mit meinen Patienten die ausgewählte Therapiestrategie und die weitere Vorgehensweise, um schnellstmögliche Abhilfe zu schaffen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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